Luca Meyer erhält Stipendium für besondere schulische Leistungen

Seligenstadt, 19.6.2017

 

Luca Meyer, frisch gebackener Abiturient der Goetheschule Neu-Isenburg, erhielt, in Gegenwart von Landrat Oliver Quilling, Landtagsvizepräsident Frank Lortz und der Leiterin des Schulamts Susanne Meißner, für besondere schulische Leistungen ein Stipendienvertrag der Stiftung Für Kinder und Jugendliche in unserer Region – Stiftung der Sparkasse Langen-Seligenstadt. Das mit 2500 € dotierte Stipendium wird in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen in allen schulischen Fächern (Abiturnote 1,0), insbesondere aber auch in seinen Leistungskursen Physik und Mathematik, vergeben. Zusätzlich machte sich Luca auch in der AG Jugend forscht mehrfach verdient und engagiert sich in besonderer Weise in seinem Tennisverein. Luca, noch 16 Jahre jung, möchte demnächst Astrophysik studieren. Sein Tutor und Physik-Lehrer Dr. Sven Soff bescheinigt ihm auch hierfür allerbeste Erfolgsaussichten. 

 

 

Anhang: Zwei Fotos mit Luca Meyer (und Tutor und Physik-Lehrer Dr. Sven Soff)

Goetheschüler gewinnen Umweltpreis

Frankfurt am Main, 22.06.2017

 

Der traditionsreiche Physikalische Verein – Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft– verlieh in einer Feierstunde am gestrigen Abend den Christian Ernst Neeff-Umweltpreis an die vier Goetheschüler Nico Dolaberidze, Duygu Kocao, Jakob Rappolt und Luca Wirthmann.Die Schüler bearbeiteten das Forschungsprojekt Die Wacht am Rhein, in dem sie in einer aufwendigen und groß angelegten Studie die Ausbreitung der Tigermücke in Süd-Hessen untersuchten. Diese für die Übertragung vieler schwerer Krankheiten verantwortliche invasive Mückenart wurde bereits in Europa und auch Teilen Deutschlands nachgewiesen. Glücklicherweise stellten die Jungforscher fest, dass sie bisher in den untersuchten Regionen Hessens nicht nachweislich verbreitet ist. Der Laudator des Projekts, Prof. Dr. Heinz Hänel, lobte die Arbeit der engagierten Schüler überschwänglich und bezeichnete sie als Wissenschaft allererster Güte. Nebenbei bemerkte er, dass ein Chemie-Unternehmen erst kürzlich einer universitären Forschergruppe hierfür 250.000 Euro zur Verfügung gestellt habe, welches die Dringlichkeit dieses Projekts belegt. Der Betreuer des Projekts Dr. Ruthard Friedel und Schulleitungsmitglied Dr. Sven Soff beglückwünschten ihre Schützlinge nach Überreichung der Urkunden und eines Geldpreises durch Prof. Dr. Wolfgang Grünbein, Präsident des Physikalischen Vereins, (siehe Foto) recht herzlich.

 

Foto (v.l.): Luca Wirthmann, Duygu Kocao, Nico Dolaberidze, Jakob Rappolt und Prof. Grünbein

 

Ergänzend die Projektkurzbeschreibung:

 

Die Wacht am Rhein

Zwei aggressive Stechmückenarten sind Neueinwanderer (Neozoen) in Europa: die Tigermücke und die Buschmücke. Von Italien aus kamen sie in Güterzügen nach Freiburg und haben sich entlang der Rheinschiene bereits bis nach Heidelberg etabliert. Diese Stechmücken gelten als hochriskante, potenzielle Krankheitsüberträger für gefährliche, tropische Viruskrankheiten (Dengue-Fieber!) und müssen deshalb bekämpft werden, wo immer sie nachgewiesen werden. Unser Monitoring-Projekt dient zur Beantwortung der Frage: Ist aktuell eine Aedes-Bekämpfung im Raum Süd-Hessen angezeigt oder nicht?

Schutz für die Koalas!

Schulklasse aus Neu-Isenburg spendet für den Koalaschutz

Die Klassen 8b und 8d der Goetheschule in Neu-Isenburg haben einen besonderen Kuchenverkauf gestartet: der Erlös von gut 100 Euro kommt unserem Projekt zum Schutz der Koalas zugute! Durch eigene Recherche haben die Schülerinnen und Schüler herausgefunden, dass Koalas nicht nur süß aussehen, sondern auch stark bedroht sind. Koalas sind auf wenige Eukalyptusbaumarten als Nahrung spezialisiert; wenn diese Wälder abgeholzt werden, finden die Tiere keine Nahrung mehr. Die Schülerinnen und Schüler haben gehandelt – mit ihrer Unterstützung können wir neue Futterbäume pflanzen und die Heimat der Koalas schützen. 

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Politik- und Wirtschaftskurs für diese tolle Aktion zum Schutz der Koalas!

http://www.aga-artenschutz.de/aktuelles.html

Bericht vom Regionalwettbewerb „Jugend forscht“
am 14.2.2017 im Fraunhofer-Institut in Darmstadt

von Jakob Rappolt

Luca Wirthmann  und ich sind seit 2015 in der Chemie- und Umwelt-AG  der Goetheschule von Dr. R. Friedel engagiert. Bereits im letzten Jahr hatten wir beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ teilgenommen und mit dem Projekt „Terra preta – verbessert Kaffee-Kohle das Wachstum von Pflanzen?“ den 2. Platz bei „Schüler experimentieren“, dem Wettbewerb für Schüler unter 15 Jahren, belegt.

Dieses Jahr hatten wir uns wieder ein interessantes Thema ausgesucht, nämlich die Gewinnung und Untersuchung von Äpfelsäure. Wir waren sehr gespannt, wie wir uns damit bei den „Großen“ von „Jugend forscht“ schlagen würden.

Das Projekt „Sauer macht lustig! Steckt in Äpfeln ein neuartiges Säuerungsmittel?“ beschäftigt sich mit der Extraktion von Apfelsaft aus Äpfeln und dem Eindicken zu Apfelsirup. Wir haben uns die Frage gestellt, ob der Saft unreifer Äpfel (bzw. gleich die Äpfelsäure) als neues Biosäuerungsmittel „aus der Region“ nicht besser geeignet ist wie die herkömmlichen Säuerungsmittel (Zitronensäre, Essigsäure, u.a.). Mit dem Apfelsirup haben wir einen Geschmackstest mit unserer Klasse gemacht, ebenso mit Äpfelsäure im Vergleich zu anderen Säuren.

Wir hatten die Ergebnisse unserer Untersuchungen auf drei DIN A1-Postern dargestellt. An unserem Stand wurden Äpfel und Säuren zur Verköstigung angeboten und mehrere Molekülmodelle von Säuren zur Anschauung ausgestellt. Bei der Präsentation vor der Jury mussten wir alles genau erklären und verschiedene Fragen beantworten, wie z.B. nach dem Aufbau von Apfelsäure im Vergleich zu anderen organischen Säuren oder zur Definition des pH-Wertes.

Nach der Präsentation hatten wir noch Gelegenheit uns bei den Projekten anderer Schulen umzusehen. Aufgefallen ist uns dabei im Bereich Chemie der hohe Anteil von Projekten mit Umweltthemen, insbesondere zum Thema Biogas.

Im Anschluss an das Mittagessen nahmen wir noch an einer Führung im Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung teil.

Bei der Preisverleihung um 16:00 Uhr belegten wir den 2. Platz in der Sparte Chemie. Es hat uns sehr gefreut, dass wir gleich beim 1. Mal bei „Jugend forscht“ so erfolgreich waren!

Wir werden unser Äpfelsäureprojekt noch in modifizierter, erweiterter und ergänzter Form bei anderen Wettbewerben einreichen.

Die Chemie- und Umwelt-AG  der Goetheschule war noch mit weiteren Projekten vertreten. Duygu Kocao und Nico Kolaberidze belegten ebenfalls einen 2. Platz in der Sparte Biologie mit dem Thema: „Die Wacht am Rhein – Wo steht die Invasion der Tigermücke?“  Die Tigermücke ist eine aggressive neu in Europa einwandernde

Stechmückenart und ein potentieller Überträger von gefährlichen Fieberkrankheiten. Insofern ist eine Kenntnis der bisherigen Ausbreitung von großer Bedeutung.

Weitere Projekte unserer AG, die ebenfalls präsentiert wurden, waren: „Metalle als Energiespeicher?“ und „Auf Spurensuche in der Frankfurter Grünen Soße- Welches Risiko stellen Pyrrolizidin-Alkaloide dar?“, beide von Katharina Drexel und Anamaria Waschnewski vorgestellt, sowie „Teller oder Biotonne? - Versuche zur effektiven Gewinnung von Biogas“ von Leon Jugert.

Exkursion zum Bio-Schülerlabor

Ausflug  BIO-Juniorlabor/ Merck&TU Darmstadt

Von Luca Wirthmann, Klasse 9c

 

Die Chemie- & Umwelt-AG der Goetheschule Neu-Isenburg unternahm unter Leitung von Dr. Friedel und Frau Cieslinski  am 4.10.2016  eine Exkursion zum neuen Bio-Schülerlabor in Darmstadt.

Eingeladen hatte uns Frau Dr. Jansen von der Firma MERCK; die Firma MERCK ist der Sponsor des neuen Bio-Labors. Auch die Chemie-AG der Goetheschule  wird schon seit vielen Jahren von MERCK  mit Chemikalien und Sachspenden unterstützt.

Das neue Bio-Labor  befindet sich am Botanischen Institut in der Nähe der Lichtwiese.  Außer der Chemie-AG waren auch noch weitere Schulklassen, v. a. direkt aus Darmstadt, bei der Eröffnungsfeier.

Zunächst erfolgte die Begrüßung durch den Vizepräsidenten der TU Darmstadt Prof. Dr.-Ing R. Bruder und durch Frau Dr. K. Jansen. Dann wurden uns von Dr. Klees, dem pädagogischen Leiter, die Konzepte, Pläne, Inhalte und Experimentiermöglichkeiten des Labors vorgestellt.

Das Labor ist für spezielle Projekte einzelner Klassen gedacht, insbesondere  für Leistungskurse im Fach Biologie.  Das Konzept  muss von den Kursen, also idealerweise den Schülern selbst (oder deren Lehrern),  erarbeitet werden und mit der Laborleitung abgeglichen werden; ebenso ist Vor- und Nachbereitung obligatorisch.  Auch  Lehramtsstudenten und Referendare können das Labor benutzen oder Lehrproben dort „ausprobieren“.

Nach einem kräftigendem Imbiss konnten wir das Labor besichtigen. Dort waren verschiedene Experimentier-Stationen für die Schüler aufgebaut. Mit einem konfokalen Lasermikroskop konnten wir Kopfganglion-Zellen eines Blut-Egels sehen. Beeindruckend fanden wir vor allem auch das VHX 2000-Mikroskop, mit dem wir eine Hornisse dreidimensional darstellen  und aus allen Richtungen betrachten konnten

       

Abb.: Im Bio-Labor – Katharina und Duygu am Bildschirm des Konfokalen Lasermikroskops

Wir fragten Herrn Dr. Klees, ob wir dieses Mikroskop auch für unsere eigenen Untersuchungen nutzen könnten, was er uns freundlicherweise gleich zusagte.

Mittlerweile konnten wir für unser aktuelles Projekt unsere eigenen Präparate an Mücken und Mückenlarven, sowie die Tigermücken- und Buschmoskito-Präparate von Prof. Becker und seinem Team aus Speyer, mikroskopisch untersuchen und fotographisch dokumentieren.

Wir möchten uns bei Frau Dr. Jansen für die Einladung und bei Dr. Klees für das freundliche Entgegenkommen und die wertvolle Unterstützung herzlich bedanken!!!

Gib dem Affen Zucker!

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Preise für die Chemie- & Umwelt AG

Chemie- & Umwelt AG der Goetheschule gewinnt Preise

Die Chemie- und Umwelt-AG der Goetheschule beteiligt sich seit mehreren Jahren  erfolgreich am BundesUmweltWettbewerb (BUW)  des Instituts  für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Dieser Wettbewerb erfordert die Bearbeitung eines Problems aus den Gebieten Ökologie, Naturschutz oder Gesundheitsvorsorge bzw. -erziehung; erwartet  werden Lösungsvorschläge sowie die Präsentation des Projektes in der interessierten Öffentlichkeit.
In dieser Wettbewerbssaison hat sich die Chemie- und Umwelt-AG am BUW erneut beteiligt; folgende 3 Arbeitsgruppen wurden für ihre Projekte ausgezeichnet:
Die Abiturienten Robert Cieslinski und Lukas Helfrich (damals Jahrgang 11) analysierten in der Arbeit „Jakobskreuzkraut – Ist gegen Leberkrebs doch ein Kraut gewachsen?“ die giftigen Inhaltsstoffe des Jakobskreuzkrauts, das sich auch im Raum Neu-Isenburg zunehmend breit macht und testeten diese Toxine auf Leberzellen und Leberkrebszellen – und fanden bemerkenswerte Unterschiede. Diese  Arbeit erhielt einen Anerkennungspreis.

Das Projekt „Terra preta- verbessert Kaffeekohle das Wachstum von Pflanzen?“ von Jakob Rappolt und Luca Wirthmann  (Jahrgang 8/9), eine Untersuchung über eine traditionelle  Bodenverbesserungsmethode historischer Indianervölker in Amazonien, wurde ebenfalls mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.
Katharina Drexel und Anamaria Waschnewski hatten sich in ihrem  Projekt „Gib dem Affen Zucker!“ als Untersuchungsziel den bedenklich steigenden Verbrauch von Fructosesirup gewählt und verschiedene chemische Nachweismethoden für die unterschiedlichen Zuckerarten getestet. Außerdem  analysierten sie die üblichen, stark zuckerhaltigen Nahrungsmittel (Softdrinks, Fertigsoßen) auf Fructose-Zusatz.  Diese Arbeit wurde mit einem Förderpreis gewürdigt, der Teilnahme am zweiten Deutsch-Japanischen Science-Camp in Kiel.
Dort konnten Ana und Katharina mit anderen Preisträgern und mit japanischen Gastschüler/innen an der Universität Kiel mathematische, biologische und pharmazeutisch-chemische Themen bearbeiten. Am DESY–Forschungszentrum in Hamburg wurden die Schülerinnen über kernphysikalische Untersuchungsmethoden  informiert.
Über das Forschungsprojekt, das den Schülerinnen den Preis eingebracht hat, sowie über die Laborarbeit in Kiel werden die beiden an anderer Stelle (u. a. in der Schülerzeitung Kurzschluss) ausführlicher berichten.
Die Chemie & Umwelt AG wird von Dr. Ruthard Friedel betreut.

Ein Link zur FNP:

www.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Umweltpreis-der-Stadt-Neu-Isenburg;art688,2209609

Gewinn bei Jugend forscht

Robert Cieslinski und Lukas Helfrich gewinnen bei Jugend forscht

16-jährige Goetheschüler belegen den ersten Platz beim Regionalwettbewerb

Vier Jungforschergruppen der Goetheschule nahmen erfolgreich am im Senckenberg-Museum ausgetragenen Jugend forscht-Wettbewerb teil. Für die zwei 16-jährigen Schüler Robert Cieslinski und Lukas Helfrich sprang dabei sogar der erste Platz heraus, der gleichzeitig die Teilnahme am Landeswettbewerb bedeutet. Sie erforschen seit mehreren Jahren die Wirksamkeit eines im Jakobskreuzkraut enthaltenen Giftstoffes, der Pferdehaltern leidlich bekannt ist. Die Goetheschüler untersuchen diesen Giftstoff, um ein neues Mittel gegen Leberkrebszellen zu ermöglichen. Ihre Ergebnisse sind dabei so vielversprechend, dass sie mit ihrer langfristig angelegten Forschungsarbeit die Jury dermaßen beeindruckten, dass sie sich gegen große Konkurrenz im Fach Biologie durchsetzen konnten.  Mit der Arbeit Gib dem Affen Zucker gewannen Ana Waschnewski (16) und Katharina Drexel (14) den zweiten Platz im Fach Chemie. Sie untersuchten die möglichen negativen Auswirkungen des heute in vielen Lebensmitteln enthaltenen Süßungsmittels Maissirup (HFCS) im Hinblick auf zunehmende Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes und Adipositas.

Jakob Rappolt (14), Luca Wirthmann (14) und Karim Aly (13) beschäftigen sich intensiv mit Terra preta, einem Bodenverbesserungsmittel bzw. Humus, das einst im Amazonasgebiet gefunden wurde und womöglich durch gebrauchtes Kaffeepulver ersetzt werden kann. Ihre Arbeit wurde mit dem zweiten Platz in der Kategorie Schüler experimentieren ausgezeichnet.

Schließlich stellte Leon Jugert (19) die äußerst interessante Idee vor, aus der Rinde von Birke und Platane den pharmakologisch wirksamen Stoff Betulin(säure)  extrahieren zu können, der gegen Virus- und Krebserkrankungen  wirkt.

Die Jungforscher wurden tatkräftig unterstützt durch ein Lehrerteam der Goetheschule, Dr. Ruthard Friedel, der für erfolgreiche Talentförderung ebenfalls ausgezeichnet wurde, und die Chemie- und Biologielehrerin Christina Staudinger.

Dr. Sven Soff, Fachbereichsleiter an der Goetheschule, wurde als zukünftiger Wettbewerbsleiter des Regionalwettbewerbs Rhein-Main West vorgestellt.

Der Schulleiter der Goetheschule, Ralph Hartung, gratuliert den Schülerinnen und Schülern zu ihrem großen Erfolg und wünscht den Siegern auch viel Erfolg bei der Landesrunde im März, die bei der Firma Merck in Darmstadt ausgetragen wird.

 (Bildquelle: Tränkner, Senckenberg)

Auszeichnung von Jugend forscht!

Engagierteste Schule von Südhessen bei „Jugend forscht“ 2015 bei FRAUNHOFER-IGD Darmstadt ausgezeichnet

 

50 Jahre ist es her, dass Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb zum ersten Mal stattfand. Seither haben sich viele junge Menschen mit ihren kreativen Ideen und Projekten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gemessen. Eines hat sich in dieser ganzen Zeit nicht verändert: Die jungen Forscher haben ihre Ideen verwirklicht und dabei die Welt der Wissenschaft erkundet. Und genau das ist der Ansatz des größten europäischen Wissenschafts-Wettbewerbs für Jugendliche »Jugend forscht«.

Die Darmstädter Fraunhofer-Institute für Graphische Datenverarbeitung IGD unterstützen den Nachwuchswettbewerb bereits zum achten Mal. „Wir freuen uns, auch in der Jubiläumsrunde von »Jugend forscht« wieder als Paten des Regionalwettbewerbs Hessen-Süd bei der Talentsuche mitzuwirken“, sagt Dr.  Jutta Schaub, Regionalwettbewerbspatin und Qualitätsmanagerin des Fraunhofer IGD. „So können wir junge Talente nicht nur früh für die Wissenschaft begeistern, sondern sie auch für die Zukunft fördern“, erklärt Schaub.

Welche kreativen Ideen die Jungforscher aus Südhessen präsentieren, war am 12. Februar 2015 ab 14 Uhr im Fraunhofer IGD (Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt) zu sehen. Die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Hessen-Süd traten in den beiden Sparten »Jugend forscht«  (15 bis 21 Jahre) und „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) an. Unter der Leitung von Dr. Paul Schlöder, Regional-wettbewerbsleiter, konkurrierten die jungen Forscher in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik um die Anerkennung ihrer Projekte.

Auch die Chemie-AG der Goetheschule unter der Leitung von Dr. R. Friedel war mit zahlreichen Projekten bei »Jugend forscht« vertreten:

·         Niklas Knitter, Lukas Helfrich und Robert Cieslinski traten mit der Untersuchung der Toxine des Jakobskreuzkrauts an,

·         Robert nahm außerdem noch mit seinem Bruder Kurt Cieslinski mit einem Projekt über die CO2 –Einsparungen bei der Waschmaschine teil,

·         Hewi Baspenir und Linh Nguyen präsentierten die Aktivkohle-Adsorption als Modell für die Sanierung von verschmutztem Grundwasser,

·         über Phosphat-Recycling berichteten Max Bechmann und Philipp Scheeff;

·         Luca Schlapp präsentierte das Thema „Seltene  Erden“.

Die ChAGGs (ChemieAG Goetheschule) holte insgesamt 2 dritte Plätze und die Goetheschule gewann sogar den Sonderpreis für die engagierteste Schule in Südhessen im Wert von 1.000€!

 

 

Umfrage unter den Teilnehmern der CHEMIE-AG von Luca Meyer :

1.    Was gefiel euch am besten?

2.    Was findet ihr verbesserungswürdig?

3.    Was habt ihr persönlich gelernt?

Lukas Helfrich:

1.    „Mir gefiel die Rundführung im Fraunhofer IGD am besten, weil ich sehr fasziniert von der dort entwickelten Technologie war.“

2.    „Die Zeitpläne baten kaum Spielraum. Außerdem war die Platzierung ungerechtfertigt und fragwürdig.“

3.    „Ich habe gelernt, dass Kinect vielfältigere Anwendungsmöglichkeiten besitzt, als ich bisher vermutete, wie zum Beispiel die Digitalisierung einer kompletten Lagerhalle, was die Interaktion zwischen der Realität und der virtuelle Welt ermöglicht!“

Hewi Baspenir:

1.    „Mir gefiel die Atmosphäre am besten.“

2.    „Man hätte die Gruppen nach Klassenstufe und Wissensstand einteilen sollen und nicht nach Alter.“

3.    „Ich kann nun selbstbewusster und freier präsentieren.“

Robert Cieslinksi:

1.    „Ich fand die Führung sehr informativ und interessant.“

2.    „Die Verteilung der Stände war verbesserungswürdig!“

3.    „Ich habe gelernt, wie bei der Firma Fraunhofer gearbeitet wird.“

 

Hier dann Unterschrift Luca Meyer

 

Wir danken unseren Unterstützern und Helfern:

·         Herrn A. Thomasberger,  Merck Darmstadt,

·         Herrn Dr. Schwarz, Fa. Phytolab, Vestenbergsgreuth

·         Herrn Dr. E. Amtmann, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

·         Herrn Prof. Terfort, JWG-Universität, Frankfurt,

·         Herrn Dr. E. Cuny, TU Darmstadt;

wir bedanken uns für finanzielle Förderung bei

§  Förderverein der Goetheschule Neu-Isenburg

§  Stadt Neu-Isenburg

§  Umweltamt Neu-Isenburg


 

 

Chemie-AG hoch über den Wolken

Frankfurt von oben                                                                              Eine herbstliche Flugreise über die Flüsse Erlenbach, Bieber und Main      ( frei nach P. Handke )

von Olga Mann-Kauert und Max Bechmann

 

Wir von der CHEMIE-AG der Goetheschule Neu-Isenburg  haben auch in diesem Jahr wieder beim Schülerforum des VDI (Verband Dt. Ingenieure,  Organisation Frau N. Launert)) mit mehreren Projekten erfolgreich teilgenommen.

Die Arbeitsgruppe  Toxizität des Jakobskreuzkrauts“ (Robert Cieslinski, Lukas Helfrich und Niklas Knitter) gewannen mit dem 2. Platz  einen kindle-e-book-reader; wir von der Arbeitsgruppe „Biogas (Olga Mann-Kauert und Max-Bechmann) belegten den dritten Platz. Preis war ein Panaroma-Rundflug mit einer DA 40 „Diamond-Star“ (4sitzige, einmotorige Propellermaschine, eine Art 2 CV der Lüfte).

Wir waren mächtig gespannt, wie das ablaufen würde und freuten uns auf den Sonntag, 28.9.2014.

Pünktlich um 15 Uhr, in Egelsbach, war es dann soweit: Wir wurden vom Bodenpersonal der Firma Panorama-Flug in Empfang genommen und konnten „einchecken“.

 

 Ein –Gott sei Dank!- sehr erfahrener Pilot und Fluglehrer übernahm das Steuer, Olga fungierte vorne als Copilotin -  und bei recht schönem Herbstwetter und guter Fernsicht hoben wir knatternd ab.  Max und  Dr. Friedel  saßen hinten und nahmen die Reise auf Video auf.                                                                                                               

Wir flogen nach Norden über Egelsbach und Langen, dann westlich an Sprendlingen und Neu-Isenburg vorbei, Richtung Frankfurt.

Hier durfte Olga wie in einer Fluglehrstunde  richtig Gas geben und den Flieger in einer 20-Grad-Neigung in die Kurve legen.  Nachdem sich die Diamond Star – und unser Gleichgewichtorgan - wieder stabilisiert hatten, überquerten wir zwischen Sachsenhausen und Westhafen Frankfurt den Main,

kurvten über dem Industriegelände und nahmen dann wieder Kurs auf Egelsbach. Dort landeten wir sicher, wenn auch mit etwas weichen Knien. Das war ein spannender Sonntagnachmittag, der Ritt durch den Isenburger Luftraum war dank Olgas Flugkünsten mit einer Luftreise in einem gewöhnlichen  Passagierflugzeug gar nicht zu vergleichen!

Jetzt sind wir noch weitaus mehr  motiviert, uns beim Nachfolgeprojekt für „Jugend forscht“ und für das nächste „Schülerforum“ voll zu engagieren.

Die Projektgruppe „Biogas“                                          in der CHEMIE-AG                 der Goetheschule NI.

Das Projekt „Biogas“ wurde finanziell, bzw. durch  Sachspenden unterstützt von:

1)    Umweltfonds der FRAPORT (Frau Nguyen)

2)    Delta Sensoric / Union Instruments, Karlsruhe (Herr Dipl.Ing. P. Kienke)

3)    FFG Goetheschule Neu-Isenburg

4)    Stadt Neu-Isenburg

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung!

 

Neues von der Chemie-AG

20.  06.  2014

Neues von der Chemie-AG:

-Chemieprojekte und Chemie-Show beim Schülerforum VDI-

 

Am 13.6.2014 fand in der FH Frankfurt (University for Applied Sciences) das alljährliche Schülerforum des VDI (Verband Dt. Ingenieure) statt.

Wie schon in den letzten Jahren nahm die Chemie-AG der Goetheschule auch in diesem Jahr wieder teil – mit folgenden Projekten:

1.    Senecia jacobaea – die gelbe Gefahr!

-eine biochemische Untersuchung zur Toxizität des Jakobskreuzkrauts

      von Robert Cieslinski, Lukas Helfrich, Niklas Knitter;

      

2.    Dicke Luft in Mühlheim – ist die Biogasanlage noch zu  retten?

-eine Experimentreihe zur Vergärung von Cellulose und landwirtschaftlichen Abfällen

       von Max Bechmann, Olga Mann-Kauert

 

3.    Kohlendioxid zu Methanol!

eine Studie über Energie-Speichermöglichkeiten zur Sicherung der Energiewende  ( und ein Vorschlag zur Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze beim Kraftwerk Staudinger)

        von Luca schlapp

 

4.    Grüne Chemie – vom nachwachsenden Rohstoff Fructose zur Plattformchemikalie HMF

 –ein Projekt zur Herstellung  des vielseitig verwendbaren Grundstoffs HMF aus Biomasse (Zucker und Cellulose).

       von Denise Batz

 

Ergebnis:

(1)  Mit dem Projekt „Jakobskreuzkraut belegten wir den 2. Platz und  erhielten  einen e-book-reader kindle paperwhite,

(2)  die „Biogas“-Gruppe errang den 3. PlatzRundflug über Frankfurt,                                sowie zusätzlich den Sonderpreis der IHK Darmstadt für die beste Darstellung des wirtschaftlichen Nutzens (Buchgutschein).

 

  

 

Der Wettbewerbs-Vormittag war ausgefüllt mit der (zeitlich versetzten) Präsentation unser Arbeiten im Hörsaal und Beantwortung der Fragen der Jury sowie der Projektvorstellung anderer Schulen; die Zusammenfassung und ein Teil der Diskussionen  wurde in Englisch abgehalten weil traditionell die Schüler (keine Schülerinnen!) der King Edward VI Camp Hill School aus Birmingham als „Austauschschüler“ am Wettbewerb teilnahmen.

Wir hatten auch die Gelegenheit, uns Präsentationen anderer Schulen anzuhören bzw. deren Poster zu besichtigen und mit unseren Mitbewerbern über ihre Projekte zu diskutieren. Jedes Projekt hatte einen Stand mit Tisch und Leinwand. Die Präsentation am Stand floss genauso in die Bewertung ein wie der mündliche Vortrag. Auf dem Bild sieht man das Team vom Projekt „Senecio jacobaea“ (von links: Lukas Helfrich, Robert Cieslinski, Niklas Knitter). In diesem Projekt wurde untersucht,  welchen Einfluss das Gift des Jakobskreuzkrauts („Pyrrazolidin“)  auf den Leberkrebs  hat.

Wenn man nicht gerade am Präsentieren oder Zuhören war, bediente man sich am Catering-Dienst oder nahm an einem  geführten Rundgang durch die FH teil. Es wurden Getränke und Snacks angeboten und in der Mittagspause konnte man auch in der Mensa (kostenlos) eine warme Mahlzeit zu sich nehmen.

Im Nachmittagsprogramm – zwischen Präsentation und Preisverleihung – sorgte unser Betreuungslehrer Dr. R. Friedel in einer  Chemie-Show für „Dicke Luft“.

In einer spannenden Show mit Musikuntermalung zeigte er, was man mit Chemikalien so alles anstellen kann. Zu den Klängen von „Barcelona

(F. Mercury / M.Caballe) führte er ein chemisches Chamäleon vor, zu „Heroes“ (D. Bowie) wurde Zink/Ammoniumnitrat mit Wasser in einen Rauchpilz verwandelt (s. Bild)

Und unter „Waiting for a friend“ (Rolling Stones) wurde der Zink-Schwefel Vulkan gezündet und noch einiges mehr in der Chemie-Show dargeboten.

 

 

Das Organisations-Team des VDI beglückwünschte uns zu unserem Erfolg und sprach die Erwartung aus, dass die Chemie-AG der Goetheschule sich auch 2015 wieder am Wettbewerb beteiligt.

 

Neues von der Nawi-AG

Jugend Forscht (JuFo) gibt es seit 49 Jahren (1965). Es ist ein Wettbewerb für junge Leute, die sich für Naturwissenschaften interessieren. Sie können sich mit einem Projekt nach eigener Wahl unter den Fachbereichen: Biologie, Chemie, Arbeitswelt, Mathematik – Informatik, Geographie, Raumwissenschaften und Physik bewerben.

Die NaWi-AG und die Chemie-AG traten am Mittwoch, den 19.02.2014 bei JuFo in Darmstadt im Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung an. Die NaWi-AG (vertreten durch Kurt Cieslinski, Alexander Koschnick und Kristian Majstorovic) startete mit dem Projekt: „Wer ist Mister X?“. In diesem Projekt im Bereich Arbeitswelt wurde genau erläutert wie Kriminaltechniker in Mordfällen und Einbrüchen arbeiten. Dort wurde erklärt, wie Chromotographie und Daktyloskopie angewendet werden. Dafür wurde bei uns ein Mordfall nachgestellt, bei dem unser Lehrer „Herr Schwede“ umgebracht (ermordet) wurde. Um den Fall zu lösen, gingen wir eine Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Offenbach ein.

Ein weiteres gutes Projekt im Bereich Physik namens „Elektromagnetische Felder“ war für uns ein großer Favorit und hat tatsächlich den 1. Platz beim Wettbewerb im Bereich Physik belegt.

Unsere NaWi-AG belegte einen 2. Platz, wobei der 1. Platz nicht vergeben wurde. Wir haben 60 Euro gewonnen und diese aufgeteilt. Die Vertreter der NaWi-AG haben jedoch noch andere zusätzliche Preise erhalten. Ebenso erhielten einige Projekte der Chemie-AG auch Preise (zb. Einen Sonderpreis für ein Projekt über Phosphate in Waschmitteln).

Zu kritisieren beim Wettbewerb gab es, dass die Räume, in denen die Schüler ihre Projekte vorstellten, zu klein waren.  Aber dafür hat uns die Architektur des Gebäudes sehr gefallen.

Wir fanden das Essen hervorragend. Es passte gut zu den Standards des qualitativ hochwertigen Wettbewerbs.

Wir würden uns wünschen, dass wir im nächsten Jahr auch wieder dort mit einem neuen ebenso erfolgreichen Projekt starten können.

Verfasst von der NAWI-AG

Jugend forscht: Phosphat stinkt nicht!

Unser Tag bei „Jugend forscht“

 

Projekt „Phosphat stinkt nicht“ im Regionalwettbewerb bei FRAUNHOFER, Darmstadt

 

Am 19.02.2014 waren wir von „Jugend forscht“ eingeladen, unser Projekt „Phosphat stinkt nicht!Phosphat im Abwasser - Fluch oder Segen?“ in Darmstadt beim Fraunhofer Institut zu präsentieren.

Vor dem eigentlichen Wettbewerb hatten wir eine Kurz- und Langfassung unseres Projektes einreichen müssen und wurden nun zum eigentlichen Wettbewerb zugelassen.

Wir waren vorab sehr gut über das Programm am Wettbewerbstag informiert worden. So konnte unser Tag um 8°° Uhr bei „Jugend forscht“ reibungslos damit beginnen, dass wir unseren Stand aufbauten. Wir hatten  ein Plakat erarbeitet mit den wichtigsten Informationen und  verschiedene Proben unserer Fällungsversuche  sowie Materialien für ein Experiment, welches wir der Jury präsentieren wollten, mitgebracht.

Nach einer sehr netten Begrüßung wurde es auch schon ernst, da die Jury sich nun die Vorträge der einzelnen Gruppen anhörte und Fragen stellte.  Wir hatten unseren Vortrag vorher gut vorbereitet und alles verlief reibungslos, auch unser Experiment verlief wie geplant. Die Jury war sehr nett und gab uns Tipps, wie wir an unserem Projekt weiterarbeiten sollten.

Nachdem der aufregende Teil zu Ende war, gab es für alle Teilnehmer eine Führung durch das Fraunhofer-Institut. Wir bekamen Einblicke  in neue technische Entwicklungen auf dem IT-Markt,  typische Fraunhofer-Projekte über Datensicherheit wurden uns präsentiert,  u. a. wie Kreditkarten sicherer gemacht können oder wie elektronische Kommunikation das Leben von älteren Personen  in ihrer häuslichen Wohnung erleichtern soll.

Nach dieser Führung konnte nun auch die interessierte Öffentlichkeit  - z.B. Eltern, Lehrer, Freunde, Mitschüler - die Projekte besichtigen, neue Sachen erfahren  und die Arbeit der Schüler ansehen. Es kamen tatsächlich viele Besucher  ins Frauenhofer-Institut,  darunter etliche, die sich auch für unser Projekt interessierten, sodass wir unsere Arbeit öfter darstellen konnten. Dabei haben wir auch neue Anregungen bekommen, vor allem welche Aspekte für eine Weiterführung des Projektes in Frage kämen.

Im Anschluss daran startete die Preisverleihung, bei der wir  den Sonderpreis für Umwelttechnik gewannen. Alles in allem war es eine sehr schöne Erfahrung, auch wenn es ein sehr langer Tag war. Wir haben Einblicke in andere Projekt bekommen und auch in deren Vorgehensweise, woraus wir sicherlich ebenso einen Nutzen ziehen können, wie aus dem Feedback der Juroren und den Anregungen der anderen Besucher. Auch wenn wir uns (dieses Mal noch) nicht für den Landeswettbewerb  qualifiziert haben, war es in unseren Augen ein erfolgreicher Tag.

Von: Lena Adams und Nadine Reinhart

 

Wettbewerb "Schüler experimentieren"

1. Platz am 16.02.2013 in Hanau

2. und 3. Platz am 20.02.2013 in Darmstadt